Wer hat das nicht schon selbst erlebt: Der Schuss ist raus, aber das beschossene Wild liegt nicht in Sichtweite, lebt aber noch im aufgesuchten Wundbett. Oder am Unfallort liegt ein Wildtier, das noch nicht verendet ist.
Über das Seminar
Eine schwierige Situation, die beherztes und fachmännisches Eingreifen der Jägerin oder des Jägers erfordert. Es gilt abzuwägen zwischen dem Abfangen mittels Fangschuss oder der kalten Waffe, um das verletzte Wild so rasch und schmerzlos wie möglich von seinen Leiden zu erlösen.
Fachgerecht ausgeführt, handelt es sich um angewandten Tierschutz und waidgerechtes Jagen. Fehlerhaftes Vorgehen oder Unterlassen ist hingegen nicht nur ethisch, sondern auch rechtlich höchst problematisch.
Die Nottötung von warmblütigen Tieren stellt immer einen Sonderfall dar, der situationsadäquat behandelt werden muss und einer sorgfältigen Abwägung bedarf. Ein Abfangen durch Schuss oder Stich ist dann tierschutz- und waidgerecht, wenn es fachlich korrekt ausgeführt wird.
Das angebotene Seminar soll eine Hilfestellung bei der Navigation durch die rechtlichen Bestimmungen, der Wahl der Mittel und letztendlich der tierschutzkonformen und waidgerechten Ausführung geben.
Seminardetails
Seminarinhalt
- •Rechtliche Bestimmungen und Problemstellungen
- •Bedeutung für die Jagd
- •Vorgehen bei einer Nottötung
- •Abfangen mittels Schuss oder Stich
Praktische Details
- •Seminardauer: 3 Stunden
- •Seminartermin: auf Anfrage
Teilnahmebedingungen
- •Gültiger Jagdschein
- oder
- •Tätigkeit als Berufswaffenträgerin oder Berufswaffenträger
Kosten
45,00 € pro Teilnehmerin / Teilnehmer
Gruppengröße
Mindestens 5, maximal 10 Teilnehmer/-innen pro Seminar

