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„LETZTER BISSEN“

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Jägerprüfung bestanden, erster Jagdschein gelöst!

Es ist nun genau ein Jahr und zwei Monate her, seit sich einige interessierte Menschen auf den Weg gemacht haben, um sich einen Wunsch oder gar Traum zu erfüllen und Jäger zu werden.

Einige, die sich vielleicht in den Bann der Jagd, so wie man sie in Heimatfilmen und Romanen erlebt, schlagen ließen oder aber bereits inspirierenden aktiven Kontakt mit der Jagd hatten.

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Jägerei – Handwerk und Glücksgefühl

  Jägerei – Handwerk und Glücksgefühl

 

Die Ausübung der Jagd, so, wie sie waidgerecht und gesetzlich vorgeschrieben ist, erfordert nicht nur das Bestehen einer staatlichen Jägerprüfung.

Auch erschöpft sie sich absolut nicht nur im Erlegen von jagdbarem Wild. Im Gegenteil:

Jagd   ist Handwerk und erfordert eine umfassende und fundierte Ausbildung,

–>   kann man nicht am Schreibtisch und schon garnicht „auf die Schnelle“ lernen.

–>  erfordert ein hohes Maß an Verantwortungsbereitschaft und Kompetenz.

–>  ist eine Angelegenheit von Herz und Verstand,

–>  besteht nur zu einem sehr geringen Teil aus der eigentlichen Jagdausübung,

–>  ist zum größten Teil ganzjähriger, engagierter Arbeitseinsatz für die uns umgebende                      Flora und Fauna,

–>  beschert in der Summe der Erlebnisse ein ungeahntes Glücksgefühl,

–>  findet im Stillen statt!

 

Eingedenk der genannten Maxime haben wir im Jahre 2016 im Rahmen der Hubertus Baden Akademie die Jagdschule Linkenheim ins Leben gerufen.

 

 

Jagdschule Linkenheim

 

 

Unsere Philosophie

 

Jagd ist Auftrag, Verantwortung, Entscheidung, Handwerk und Passion.

Das heißt, sie ist jeden Tag neu, vielfältig und erlebnisreich.

Keinesfalls bedeutet Jagd nur das Erlegen von Tieren. Denn Jagd ist viel mehr. So bestehen 98% der Jagd aus Arbeit. Aus einer Arbeit, die das Herz erfreut, entschleunigt und den Naturfreund wieder zu den Wurzeln führt.

Schließlich bedeutet Jagd erleben, erfahren, fühlen, spüren, riechen, schmecken….

Genauso bedeutet Jagd, die Ehrfurcht vor der Schöpfung der Natur, der Kreatur, dem erlegten Wild.

Jagd ist Waidgerechtigkeit und gelebtes Brauchtum in einem.

Nichtsdestoweniger lautet die Philosophie unserer Jagdschule:

 

 „Bewährtes erhalten und in die Neuzeit überführen.“

 

Überdies bedeutet Jagd aber auch, sein Handwerk zu verstehen, sicher zu beherrschen und mit Waffen und Munition verantwortungsbewusst umzugehen.

Wenn Sie nichtnurJagdscheininhaber/-in sondern verantwortungsvolle(r) und kompetente(r) Jägerin / Jäger werden wollen, sind Sie bei uns richtig.

 

Kurzum: Wir vermitteln Ihnen die Kenntnisse und Kompetenzen, die unerlässlich sind, das ehrbare Jagdhandwerk verantwortungsbewusst, waidgerecht und traditionell auszuüben.

 

Sehr gerne begleiten wir Sie auf Ihrem ganz persönlichen Weg zur Jägerin / zum Jäger.

Allerdings schaffen wir das nicht in dem Zeitraum, den viele andere Jagdschulen für einen “Jagdkurs vorsehen.

 

Wir „machen“ auch keine Jägerinnen und Jäger, denn das kann man nach bestandener Jägerprüfung  durch tägliche erneute Bewährung im Waidwerk sowie durch Akzeptanz und Anerkennung im Kreise der waidgerechten Jägerinnen und Jäger nur werden!

 

Wir bilden Sie für das ehrbare Jagdhandwerk aus und geben Ihnen Gelegenheit, alle vier Jahreszeiten im eigenen Lehrrevier kennenzulernen.

Sie sollen die Natur in ihrem Entstehen, im Werden, in ihrer Reife und in ihrem Vergehen bewusst erleben. Deshalb dauert unser Vorbereitungsseminar auf die Jägerprüfung mindestens zwölf Monate.

Schließlich unterrichten wir jährlich in nur einer Kleingruppe mit maximal elf Teilnehmern.

Hierdurch wird uns ermöglicht, auf den / die einzelnen Seminarteilnehmer/in persönlich einzugehen, uns ihr / ihm zu widmen und sie / ihn individuell zu fördern.

Dadurch machen wir es dem / der Seminarteilnehmer /-in möglich,  sein / ihr angestrebtes Ziel sicher zu Erreichen.

Doch lernen müssen Sie aber selbst! Denn vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.

Aufgrund des großen Interesses an einer Ausbildung bei unserer Jagdschule ist das Seminar 2020 bereits seit Oktober komplett belegt.

 

Im Vorbereitungsseminar 2021, es beginnt am Dienstag, dem 30. März 2021, sind zurzeit noch sieben Ausbildungsplätze frei!

 

Sie haben Interesse an einer soliden und traditionellen Ausbildung??

Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf und sichern Sie sich durch vorausschauende Anmeldung baldmöglichst Ihren Ausbildungsplatz.

Sie erreichen uns am besten unter der Telefon-Nummer 07247 / 980 89 80 oder per Mail  mittels unseres Kontaktformulares hier auf der Homepage.


Wir freuen uns auf Sie und beraten Sie gerne. Kostenlos und unverbindlich!

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Jägerinnen und Jäger feiern…

…am 3. November ihren Schutzpatron, den heiligen Hubertus.

 

Wer kennt ihn nicht, den Hirsch mit dem strahlenden Kreuz zwischen dem Geweih?

Aber wer kennt schon die uralte Legende hinter dem Symbol, das uns von Bierflaschen, Kräuterlikören und anderen Produkten entgegenblickt?

Es ist jene wahre Geschichte vom heiligen Hubertus, die eine wichtige Botschaft gerade für die heutige Zeit enthält, von der wir im Folgenden berichten möchten.

Hubertus wurde 656 oder 658 geboren. Er war der älteste Sohn des Herzogs Bertrand von Toulouse Als Jüngling kam er an den Hof Theuderichs III. von Burgund und wurde von diesem zum Pfalzgrafen erhoben.

Da er die Gunst des Fürsten besaß und durch ausgezeichnete Klugheit alle seine Missionen erfüllte, gelangte er bald in die höchsten Stellungen des Reiches. Als Edelmann verstand er es hervorragend, mit Waffen umzugehen, und er erwarb sich im Jahre 687 in der Schlacht von Tertry hohe Verdienste.

Hubertus vermählte sich nun mit der schönen Floribana von Löwen; doch nur kurzes Eheglück war ihm beschieden, da sie nach der Geburt ihres ersten Kindes Floribertus starb.

Er empfand unsäglichen Schmerz über den frühen Tod seiner Gemahlin, und um seinen Kummer zu vergessen, stürzte er sich nun umso heftiger in allerlei weltliche Vergnügen.

Eines Tages begegnete er einem kapitalen, weißen Hirsch, dem er nun tagelang nachstellte, bis er sich immer tiefer in den Wäldern verirrte, und schließlich das erschöpfte Tier aufgespürt hatte.

Zur Verwunderung des leidenschaftlichen Jägers blieb der Hirsch ruhig vor ihm stehen. Schon hatte er den Bogen gespannt, um ihn zu erlegen, da erblickte er zwischen den Geweihstangen des Hirsches ein leuchtendes Kreuz.

Betroffen sank er auf die Knie und vernahm eine mahnende Stimme:

„Hubertus, warum jagst du nur deinem Vergnügen nach und vertust die wertvollste Zeit deines Lebens?“

Tief berührt von diesem Ereignis beschloss er, sein Leben zu ändern. Er legte all seine Ämter zurück, verteilte seine Reichtümer an die Armen und ließ sich zum Priester weihen und pilgerte nach Rom.

Später wurde er um das Jahr 700 zum Bischof von Maastricht geweiht. Im Jahre 727, nach einem bewegten Leben starb er mit 77 Jahren – ein für die damalige Lebenserwartung sehr hohes Alter. 993 wurde er in das amtliche Verzeichnis der Heiligen aufgenommen.“

Freilich gibt es verschiedene Versionen der Legende, und es wird behauptet, dass die Szene mit dem Hirsch eigentlich aus dem Leben des heiligen Eustachius stammt, und erst nachträglich auf Sankt Hubertus übertragen wurde.

Die tatsächlichen, historischen Ereignisse spielen aber eine untergeordnete Rolle, wenn wir uns mit der tieferen Botschaft der Legende befassen.

Der weiße Hirsch mit dem Kreuz ist wohl ein Symbol für die Heiligkeit allen Lebens, das der Mensch nur allzu oft für seine Ziele ausbeutet.

Nicht nur die Natur um uns sondern auch diejenige, die in uns ist, wird für Vieles geopfert, das vor dem Hintergrund der Ewigkeit jedoch keinen Bestand hat.

Heutzutage gibt es zahlreiche Argumente für und wider die Jagd. Doch diejenigen, welche die Jagd als eine wichtige Aufgabe der Hege und Pflege der Natur und wertvollen, historischen Brauchtums sehen, sind sicherlich in der Überzahl.

Immer noch wird dem erlegten Wild nach altem Brauch ein letzter Bissen (Zweig) in den Äser (Maul) gelegt, als Zeichen des Respekts vor dem Leben und der Opferung an den Schöpfer.

Hubertus ist nicht nur Schutzpatron der Jäger, der Umwelt und der Natur, auch gegen die im Mittelalter sehr gefürchtete Tollwut betete man zu ihm.

Mit einem glühenden „Hubertus-Schlüssel“ wurden Wunden von Tierbissen desinfiziert und anschließend mit dem „Hubertus-Wasser“ gereinigt.

Wer in der Tollwut die Aggression der Naturkräfte sieht, mag einen parallelen Zusammenhang zur heutigen Zeit erkennen, in der mit BSE, SARS, der Vogelgrippe und AIDS gefährliche Krankheitserreger von Tieren auf den Menschen übergreifen und weltweite Epidemien auslösen.

Sind sie denn eine Mahnung an uns, gleichsam jener, die Sankt Hubertus bei der Jagd nach dem weißen Hirsch vernommen hat?

Wenn uns die Legende vom heiligen Hubertus berichtet, dass ihm in einer Zeit, als keinerlei Vorschriften und Gesetze die Jagd regelten und den Tieren unmäßig nachgestellt wurde, bei der Verfolgung eines Wildtieres der Erlöser erschienen sei und er hierauf der Jagd abgeschworen habe, dann erkennen wir sehr leicht, worum es den Autoren bei der Erzählung ging:

Es soll verdeutlicht werden, dass alles Streben nach Macht, Genuss, Erfolg und Reichtum nicht das wirkliche Leben des Menschen ausmacht, sondern an seinen eigentlichen Aufgaben vorbeigeht.

Die Hubertuslegende erinnert in ihrem ersten Teil daran, wohin ein Mensch geraten kann, der sich in seinen Möglichkeiten und Privilegien verliert.

Der Hubertusgottesdienst und diese alte Legende sollten für uns Jägerinnen und Jäger Anlass sein, über die Verantwortung des Menschen für die Schöpfung neu nachzudenken.

Wir Jägerinnen und Jäger brauchen ein ganz besonderes Gespür für unsere Verantwortung. Denn unser Handeln ist unumkehrbar.

Wenn wir uns das Beispiel des Hubertus vor Augen führen, dann sehen wir:

Gesellt sich dem bewusst herbeigeführten Tod eines Mitgeschöpfes nicht so etwas wie ein wichtiger Grund, ein Sinn zu, dann bleibt dessen Tod sinnlos.

Die heutige moderne Jagd ist, im Gegensatz zur Feudaljagd vergangener Jahrhunderte, einem Sinn verschrieben. Sie ist kein Privileg zum Zeitvertreib!

Die Jagd ist verantwortliches und notwendiges Handeln.

In diesem Sinne, liebe Leserin, lieber Leser

Ihre

Hubertus Baden -Akademie für Natur und Jagd-

                      Jagdschule LInkenheim

Aktuelles

Jagdkurs = Jagdschule…oder?

 

Ein fröhliches Hallo auf unserer Website.

Wir freuen uns, dass Sie uns gefunden haben und besuchen.

 

Sie interessieren sich für Natur und Umwelt, für die Sie umgebende Flora und Fauna?

Dann gehören Sie entweder zu den bereits „lebenserfahrenen“ Mitmenschen, die ihre Kindheit und Jugendzeit noch ohne das Smart-Phone verbringen durften.

Oder aber sie gehören zu der jungen, aufstrebenden Generation, die neben dem Smart-Phone zu ahnen beginnt, dass davor noch etwas Anderes gewesen sein muss.

Etwas Anderes, das die Vorfahren mit Spannung, Freude, Zufriedenheit und sogar absolut biologischer Nahrung versorgt hat. Klimaneutral versteht sich!

Während die ältere Generation 50+ unter dem Begriff „Jagd noch Waidgerechtigkeit und Brauchtum versteht, kennt die überwiegende Mehrzahl der jungen Generation die Definition des Begriffes „Jagd“ zumeist nur sehr, sehr einseitig bzw. überhaupt nicht (mehr).

Die Jagd“ ist auch heute noch sehr facettenreich. im Gegensatz zu früher, ist sie aber hauptsächlich geprägt vom modernen Leben und der Zivilisation.

Hmm…, liest sich ja alles interessant…aber….

 Wo kann ich dazu mehr erfahren? 

 

 Wo kann ich mich vielleicht sogar selbst auf den Weg machen, um Jägerin oder Jäger zu werden?

Unsere Antwort:

  • 1.  Machen Sie sich zuvor eine Checkliste, was Sie sich persönlich unter einer                     Jagdschule vorstellen und was Sie letztendlich von einer Jagdschule erwarten.
  • 2.  Googeln und vergleichen Sie!

Haben Sie den Jagdkursveranstalter oder die Jagdschule Ihrer Wahl gefunden und dazu das Glück, dass ein Platz noch frei ist, dann herzlichen Glückwunsch, alles Gute und viel Erfolg.

 Was aber, wenn der Kurs oder das Seminar Ihrer Wahl schon komplett belegt ist ? 

 

Nicht enttäuscht sein oder gar resignieren…..

 

 Vielleicht ist das Ihre ganz persönliche „Gunst der Stunde“?!

Nutzen Sie diese „Gunst“ und schnuppern Sie doch vorab schon mal in die Materie rund um die Jagd hinein. Machen Sie sich ein „Bild vor Ort“.

 

Wir bieten Ihnen die Gelegenheit zum Gespräch über Ihre persönliche Vorstellung von Jagd, Ihren diesbezüglichen Erwartungen, Neigungen und Wünsche. Darüber hinaus bieten wir Ihnen an, uns sehr gerne auch bei einem Reviergang begleiten.

Werden Sie sich darüber im Klaren, dass Jagd nicht nur aus Gewinnung von hochwertigstem Lebensmittel besteht.

Lernen Sie vorab bereits schon kennen, dass Jagd die Übernahme einer hohen Verantwortung sowie überwiegend Arbeit und engagierten Einsatz für Flora und Fauna bedeutet.

Erkennen Sie schließlich, dass Jagd kein Hobby ist, sondern dass Jagd die Ausübung eines sehr alten, ehrwürdigen und traditionellen Handwerkes bedeutet.

Wenn Sie jetzt aufmerksam geworden sind, dann haben Sie unsere Zeilen erreicht.

Sie wollen nun mehr wissen?

Ganz einfach: Besuchen Sie uns! Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und lassenSie uns einen gemeinsamen Termin finden, um über Ihre Interessen zu reden .

 Das alles selbstverständlich völlig kostenlos, unverbindlich und ohne werbendes „Nachkarten“ .

 

Wir alle freuen uns auf Sie!

 

Ihre

 Jagdschule Linkenheim

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Jagdschule zum Dumpingpreis?

Mindestens einmal wöchentlich werden wir gefragt, was wohl der Grund dafür wäre, dass wir unsere jagdliche Ausbildung so „billig“ anbieten würden.

 

Unmittelbar danach folgt meisten auch die Frage nach dem „Haken“ an der ganzen Sache.

 

Um es kurz zu machen: Auch wir können die jagdliche Ausbildung nicht zum Dumpingpreis anbieten!

 

Wir sind nicht „billig“….. aber preiswert, denn wir arbeiten ehrenamtlich und aus Passion!

 

Es macht uns einfach Freude, unser Wissen und unsere Erfahrung an Menschen weiterzugeben, die sich auf den Weg zur Jägerin oder zum Jäger machen wollen.

 

Und es gibt uns ein hohes Maß an Zufriedenheit, den fortschreitenden Erfolg unserer Arbeit zeitnah zu erleben.

 

Wir bieten keine kurzzeitigen Jagdkurse an, sondern einmal jährlich für maximal elf Auszubildende eine fundierte Ausbildung im Jagdhandwerk.

 

Die Ausbildung beginnt jeweils Anfang April und wir begleiten unser Auszubildenden bis zur erfolgreich bestandenen Jägerprüfung im Folgejahr.

 

Mit Freude und Stolz können wir sagen, dass bisher noch alle unsere Auszubildenden die Jägerprüfung bestanden haben.

 

Sicher, eine Prüfung hat immer auch eine menschliche Komponente und wird individuell unterschiedlich empfunden.

 

So entscheidet manchmal weniger mangelndes Wissen, sondern leider die Tagesform über das sofortige Bestehen oder ein zeitnahes Wiederholen.

 

Jedenfalls durften wir bisher alle unsere Auszubildenden sicher durch ihre jeweilige Prüfung begleiten.

Haben auch Sie Interesse an einer Ausbildung bei uns, dann sichern Sie sich rasch einen der noch freien Ausbildungsplätze.

 

Aufgrund der starken Nachfrage ist das Seminar 2020 bereits komplett belegt.

 

Im Seminar 2021, beginnend am Dienstag, dem 30. März 2021, sind aktuell noch sieben Ausbildungsplätze vakant.

 

Wir wünschen allen angehenden Jägerinnen und Jägern einen gut begleiteten Weg und viel Erfolg in ihrer Prüfung!

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Gelebtes Ausbildungsfeld 3.2 …eine Kanzel entsteht

Einer der Höhepunkte in der Ausbildung zur Jägerin / zum Jäger bildet in unserer Jagdschule der Bau von Reviereinrichtungen. Dieses Jahr sollte es zunächst eine Ansitzkanzel sein.

Nachdem der Bauplan für die neue Kanzel gezeichnet war, wurde in tagelanger Vorarbeit sowohl das Kanzelpodest als auch die Kanzel in Sandwichbauweise vorbereitet.

 

Am vergangenen Samstag war es dann endlich soweit und der Aufbau konnte beginnen.

 

Zuerst war die Leiter zu bauen, wobei die Bestimmungen der UVV Jagd, wie auch beim gesamten Bauwerk, strenge Beachtung fanden.

 

Als Erstes waren die Leiterholme vorzubereiten. Dieses bestanden aus frisch geschlagenen Douglasienstangen, welche nun zu schälen waren.

 

 

…unter den fachkundigen Blicken von Johannes

 

 

 …machte Patricia die Arbeit offensichtlich Spaß

 

 

Dann wurden die Sprossen aufgenagelt…

 

 

 

 

 

Nun ging es daran, die Kanzelteile auf dem Podest zu verbinden….

 

 

Schließlich folgte noch die vorbereitete Dachkonstruktion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und nach fünf fröhlichen Stunden war eine neue Kanzel gestellt.

 

 

 

 

 

Was folgte, waren das obligatorische Vesper sowie muntere Gespräche in geselliger Runde bei der „Knopfbockhütte“.

 

 

 

 

 

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer für die sehr gute Arbeit und den schönen Vormittag.

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Natur (wieder) entdecken

Wann ist Ihnen letztes Mal ein wildes Tier begegnet?

 

 

 

 

 

 

Quelle: Pixabay

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Pixabay

 

Hier, direkt vor Ihrer Haustür?

 

 

 

 

 

 

Quelle: Pixabay

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Pixabay

 

Kennen Sie (noch) die Farben der Natur zu den unterschiedlichen Jahreszeiten?

 

Quelle: Pixabay

 Quelle: Pixabay

Quelle: Pixabay

 Quelle: Pixabay

 

Kennen Sie wirklich die Vielfalt der Feld-, Wald – und Auenlandschaft rund um Linkenheim?

 

Quelle: Michael Geller

 Quelle: Michael Geller

 Quelle: Michael Geller

 

Entdecken auch Sie wieder, was es bedeutet, Natur zu sehen, zu hören, zu riechen, zu schmecken und zu fühlen!

 

Kommen Sie mit zu einer geführten Exkursion durch die Umgebung von Linkenheim, der Gegend, in der einst die Markgrafen und Großherzöge auf die Jagd gingen.

 

 

Fragen Sie uns nach dem nächstmöglichen Termin.

Wir freuen uns auf Sie.

Ihre

Hubertus Baden

-Akademie für Natur & Jagd-

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Jägerei – ehrbares Handwerk und Glücksgefühl

Die Ausübung der Jagd, so wie sie waidgerecht und auch gesetzlich vorgeschrieben ist, erfordert nicht nur das Bestehen einer staatlichen Jägerprüfung. Auch erschöpft sie sich abslut nicht nur im Erlegen von jagdbarem Wild.

Im Gegenteil:  Jägerei

  •  ist Handwerk und erfordert deshalb eine umfassende und fundierte Ausbildung,
  •  kann man nicht am Schreibtisch und schon garnicht „auf die Schnelle“ lernen,
  •  erfordert ein hohes Maß an Verantwortungsbereitschaft und Kompetenz,
  •  ist eine Angelegenheit von Herz und Verstand,
  •  besteht nur zu einem sehr geringen Teil aus der „eigentlichen“ Jagdausübung 
  •  ist zum größten Teil ganzjähriger, engagierter Arbeitseinsatz für die uns umgebende   Flora und Fauna
  • beschert in der Summe der Erlebnisse ein ungeahntes Glücksgefühl.

 

Eingedenk der genannten Maxime haben wir im Jahre 2016 innerhalb der Hubertus Baden Akademie die Jagdschule LInkenheim ins Leben gerufen.

 

Unsere Philosophie:

Jagd ist Auftrag, Verantwortung, Entscheidung, Handwerk und Passion.

Das heißt, sie ist jeden Tag neu, vielfältig und erlebnisreich.

Keinesfalls bedeutet Jagd nur das Erlegen von jagdbarem Wild. Denn Jagd ist so viel mehr. So bestehen 98 % der Jagd aus Arbeit, die das Herz erfreut, entschleunigt und den Naturfreund wieder zu den Wurzeln führt.

Schließlich bedeutet Jagd erleben, erfahren, fühlen, spüren, riechen, schmecken.

Genauso bedeutet Jagd die Ehrfurcht vor der Schöpfung der Natur, der Kreatur, dem erlegten Wild.

Jagd ist Waidgerechtigkeit und gelebtes Brauchtum in einem.

 

Nichtsdetoweniger lautet die Philosophie unserer Jagdschule:

Bewährtes erhalten und in die Neuzeit überführen.

 

Überdies bedeutet Jagd aber auch, sein Handwerk zu verstehen, sicher zu beherrschen und mit Waffen und Munition verantwortungsbewusst umzugehen.

 

Solange Sie nicht nur Jagdscheininhaber/in sondern verantwortungsvolle(r) Jägerin / Jäger werden wollen, sind Sie bei uns richtig!

 

Kurzum: Wir vermitteln Ihnen die Kenntnisse und Kompetenzen, die unerlässlich sind, das ehrbare Jagdhandwerk verantwortungsbewusst und waidgerecht auszuüben.

 

Sehr gerne begleiten wir Sie auf Ihrem ganz persönlichen Weg zur Jägerin / zum Jäger.

 

Allerdings schaffen wir, als Ausbildungsbetrieb, das nicht in dem kurzen Zeitraum, den viele Jagdschulen für einen „Jagdkurs“ vorsehen.

 

Wir bilden Sie für das erhbare Jagdhandwerk aus und geben Ihnen dabei die Gelegenheit, alle vier Jahreszeiten im eigenen Lehrrevier kennen zu lernen.

 

Sie sollen die Natur in ihrem Entstehen, im Werden, in ihrer Reife und in ihrem Vergehen bewusst erleben.

 

Deshalb dauert unser Vorbereitungsseminar auf die Jägerprüfung mindestens zehn Monate.

 

Schließlich unterrichten wir in Kleingruppen mit maximal zehn Teilnehmern.

 

Hierdurch wird uns ermöglicht, auf den / die einzelnen Seminarteilnehmer/in persönlich einzugehen, uns ihr / ihm zu widmen und sie / ihn individuell zu fördern.

 

Dadurch ermöglichen wir dem / der Seminarteilnehmer/in das sichere Erreichen seines / ihres angestrebten Zieles.

 

Doch lernen müssen Sie aber selbst! Denn vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gönnen Sie sich die Freude und nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

 

Wir freuen uns auf Sie und beraten Sie sehr gerne. Kostenlos und völlig unverbindlich!

 

Im Vorbereitungsseminar 2020 sind zurzeit (Stand 08.08.2019) nur noch drei Ausbildungsplätze frei.

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Jägerprüfung im Stadt- und Landkreis Karlsruhe

 Jägerprüfung im Stadt- und Landkreis Karlsruhe

 

Wer sich entschlossen hat, die Jägerprüfung zu machen, dem stellen sich schon nach kurzer Recherche einige wichtige Fragen.

Die folgenden fünf Punkte sollen dem/der angehenden Jungjäger/in behilflich sein, sich in den sehr unterschiedlichen Angeboten der Jagdkursanbieter besser orientieren zu können.

 

Fünf Punkte, die man vor der Wahl beachten sollte….

 

Punkt 1:  Wer bringt mich meiner Jägerprüfung näher –

                ein Jagdkursveranstalter oder eine Jagdausbildungsstätte?

 

Als Erstes sollten Sie sich darüber im Klaren sein, für welche Art der Vorbereitung auf die Jägerprüfung Sie sich entscheiden wollen.

 

Wollen Sie zu einem der vielen Jagdkursveranstalter oder in eine der relativ wenigen Jagdausbildungsstätten?

 

Bei Jagdkursveranstaltern haben Sie die Möglichkeit, bei sehr kurzer Kurszeit, allerdings bei vorausgegangenem und sehr zeitintensivem autodidaktischem Studium der Materie, die Jägerprüfung nach absolvieren des eigentlichen Kurses abzulegen.

 

Bei einer Jagdausbildungsstätte werden Sie vom ersten Tage Ihres Weges zur Jägerprüfung persönlich betreut. Jeder Schritt erfolgt gemeinsam mit erfahrenen Referentinnen und Referenten. Dieser Weg der umfassenden Wissensvermittlung dauert allerding mehrere Monate, ist aber keineswegs teurer. Vorkenntnisse sind auf diesem Wege nicht erforderlich!

 

Ihr Vorteil: 

Unser zertifiziertes Vorbereitungsseminar dauert mindesten 10, in aller Regel sogar 12 Monate.

 

Punkt 2:  Ein Vergleich macht mich sicher! Wie viele Ausbildungsstunden

               erhalte ich für mein Geld?

 

Wenn Sie das Kursangebot von verschiedenen Kursanbietern vergleichen, werden Sie durchwegs große Differenzen finden.

Vergleichen Sie vorerst das Stundenvolumen der Kurse. Wie viele theoretische Einheiten werden angeboten?

Vergleichen Sie auch wie viele Stunden für die praktische Ausbildung angeboten werden. Diesbezüglich gibt es gravierende Unterschiede.

Manche Kursveranstalter bieten nur zwei bis drei praktische Veranstaltungen an, bei anderen finden Sie ein umfangreiches praktisches Programm.

Vergleichen Sie auch das Stundenvolumen der Schießausbildung!

 

Das Stundenvolumen 2018 gliederte sich bei unserer Jagdschule wie folgt:

Theoretische Ausbildung        360 Stunden

praktische Ausbildung            124 Stunden

Schießausbildung                       63 Stunden

 

Punkt 3:  Vergleichen Sie die Teilnehmerlimits!

 

Entscheiden Sie sich für den Vorteil der Individualität!

Je niedriger das Teilnehmerlimit, umso effizienter die Ausbildung!

 

Wir unterrichten in einer Kleingruppe von maximal 10 Teilnehmern/innen pro Jahr.

 

Punkt 4:  Ein Vergleich macht mich sicher! Was ist alles im Kursbeitrag inkludiert?

 

Vergleichen Sie genau, was alles im Kursbeitrag inkludiert ist.

Die größten Posten sind hierbei die Schießkosten. Falls die Schießkosten inkludiert sind, erkundigen Sie sich in welchem Umfang dies ist. Auch hier gibt es große Unterschiede. Sind die Lernunterlagen und die Prüfungsfragenkataloge ebenfalls inkludiert? Was inkludiert der Kurspreis noch?

Die sehr individuellen Kosten der praktischen Schießausbildung sind in unserer Seminarpauschale nicht inkludiert!

 

Punkt 5: Wie kompetent sind die Referenten?

 

Auch hier gibt es große Unterschiede!

Betrachten Sie sich hier auf unserer Homepage die sieben Referentinnen und Referenten unseres Kompetenzteams.

Erkundigen Sie sich darüber hinaus bei Ihnen bekannten Jägerinnen und Jägern und machen Sie sich auf jeden Fall über das Internet schlau!

 

Ich wünsche Ihnen eine gute Entscheidung bei der Auswahl der Jagdschule Ihres Vertrauens und viel Freude und Erfolg auf dem Weg zu Ihrer Jägerprüfung.

Beste Grüße aus Linkenheim

Michael Geller